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Aktuelle Planungen auf der Mittelmole

08.03.2016

Nicht nur neue Büroflächen sorgen für Bewegung auf der Mittelmole. Auch für den Umgang mit den veränderten Platzverhältnissen scheint zuweilen eine Zwischenlösung gefunden zu sein.

Logistik-Lösungen in Sicht

Jährliches Gewusel auf der Mittelmole

© Gesine Schuer
Bei der letzten Zusammenkunft des Organisations-Teams war die beste Botschaft für alle Beteiligten, dass die seit Juni letzten Jahres existierende Fläche am ehemaligen Fährbecken für Logistikzwecke der Segelwoche mitbenutzt werden darf. Zwar gilt diese Regelung nur ausnahmsweise und auch ausschließlich für Jollen auf Slipwagen, aber im Spannungsfeld der Platzprobleme sorgte die Nachricht für deutliche Erleichterung. Die neu angelegte Uferpromenade war zur 78. WARNEMÜNDER WOCHE noch komplett frei gehalten worden, das vielbestaunte „Helferbild“ mit allen Ehrenamtlern entstand seinerzeit auf ihr. Der ebenfalls entstandene Rundweg verbindet den Neuen und den Alten Strom an der Nordkante der Mittelmole und Warnemünde bekam dadurch eine längere Uferpromenade. Die Fläche um den sanierten östlichen Molenkopf ist wie die Flaniermeile barrierearm und ist bis zur Wasserkante begehbar. „Der Panoramablick auf die Hafenausfahrt zwischen den beiden Molenfeuern ist einmalig”, betonte Ralf Zimlich, Vorsitzender der WIRO-Geschäftsführung schon im Jahr 2015. Zuvor war der Bereich seit Jahrzehnten gesperrt, marode und zuletzt einsturzgefährdet. Die Bohrpfahlmuschel – Mitte der 1990er-Jahre über das Ballastwasser von Schiffen nach Europa eingeschleppt – hatte der Gründung und den Spundwänden stark zugesetzt. Da akuter Handlungsbedarf bestand, war die WIRO als Eigentümerin verpflichtet, die Stabilität des Geländes wiederherzustellen. Die dafür notwendigen Sicherungsmaßnahmen wurden seit Januar 2014 Schritt für Schritt umgesetzt. „Hier wurde Platz geschaffen für die Segler“, leitete Chairman Jürgen Missing die Runde vor Vertretern aus über zehn Segelvereinen aus dem ganzen Land ein, mahnte aber an, dass es sich bei dieser Lösung „um ein Nadelöhr“ handle.

Gute Nachrichten gab es auch aus dem Lager der Klassenpolitik, denn der Status des Laser Europa Cups ist für die nächsten Jahre gesichert. Auch wenn einige Bootsklassen, wie z.B. die H-Boote eine Auszeit für ein Jahr nehmen würden, so sei es doch wieder richtig voll auf dem Wasser, vor allem in der zweiten Hälfte. Zu klären seien derzeit noch die genauen Rahmenbedingungen für die Junioren-Segel-Bundesliga. Neu sein wird die Personalie Gode Sevecke, denn das ehemalige „Jury-Oberhaupt“ ist nun Europa-Cup-Beauftragter und somit für einen reibungslosen Ablauf an Land und auf dem Wasser bei den Lasern verantwortlich. Ganz grundsätzlich gilt für die 79. WARNEMÜNDER WOCHE die Regel, dass alle Jollen bis auf die Piraten (Yachthafen Hohe Düne) und die 14-footer & Open BICs (Strand) auf der Mittelmole liegen werden.

Ein weiteres neues Gesicht für viele ist Johannes Höhn, der für den gesamten Fuhrpark auf dem Wasser zuständig sein wird. Rainer Arlt, der die letzten Jahre alleinverantwortlich die Lage betreut hat, wird als Vertreter des Rostocker Regatta Vereins zusammen mit einem Team ab sofort Wettfahrtleiter, wahrscheinlich der Laser Radials, werden. Erfreulich und neu ist die Tatsache, dass nahe des Veranstaltungsgeländes ein neuer Parkplatz für die Teilnehmer eingerichtet wurde. Beim Technologiezentrum am Ortseingang des Seebades stehen 250 bis 300 Plätze für 1 € am Tag eigens für die WARNEMÜNDER WOCHE zur Verfügung. In diesem Jahr wird es jedoch keinen Shuttle-Service mehr für Trailer geben. Die freien Trailerparkplätze stehen aber nach wie vor zur Verfügung. Beibehalten wird auch das gelungene Konzept, dass diverse Klassen im steten Wechsel auf der Medienbahn segeln und somit ins Rampenlicht gebracht werden.

 

vom 7. bis 15. Juli 2018