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Das junge Gesicht der WARNEMÜNDER WOCHE

14.07.2014

Das junge Gesicht der WARNEMÜNDER WOCHE

Fernando Dávila Ponce de León (links) und José Manuel Ruiz (rechts) freuen sich auf die weiteren Highlights auf der Ostsee

© Gesine Schuer

Auf der 77. WARNEMÜNDER WOCHE hat sich die Anzahl der jungen 420er Segler verdoppelt, das Segelrevier bietet die perfekte Vorbereitungsmöglichkeit für die Weltmeisterschaft in Travemünde Ende Juli. Zum Teilnehmerfeld zählen aber nicht nur Favoriten auf den WM Titel, sondern auch zahlreiche Segler aus Mecklenburg-Vorpommern.

Wie fühlt man sich, wenn man schon vor dem Wettkampf als großer Sieger gehandelt wird? Diese Frage beantwortet der Spanier José Manuel Ruiz mit großer Bescheidenheit: „Für mich hat jeder, der an einer Regatta teilnimmt auch die Chance auf den Sieg und somit mache ich mir keinen Druck, sondern segle einfach und versuche immer 100 % zu geben.“ Und tatsächlich zeigt sich, dass der 420er Steuermann zusammen mit seinem Vorschoter Fernando Dávila Ponce de León alles gibt und es sich lohnt. Ein fünfter Platz bei den Weltmeisterschaften in Valencia 2013 und Silber bei der Kieler Woche in diesem Jahr zeigen, dass die goldene Medaille in greifbarer Nähe ist. „Wenn der Wind ordentlich auffrischt, dann haben wir die besten Chancen, ich hoffe dass bei der WM die gleichen Bedingungen herrschen wie hier in Warnemünde.“, analysiert der 21-jährige José.

Souveräner Sieg lässt die Erwartungen steigen

Mit ausschließlich ersten Plätzen in allen Wettfahrten haben sich die beiden offensichtlich mit der Ostsee angefreundet. „Die Segelbedingungen hier ähneln denen bei uns auf dem Mittelmeer sehr, nur das Wasser ist etwas zu kalt.“, berichtet Fernando. Aber segeln findet ja zum Glück auf und nicht im Wasser statt und eine erfrischende Welle macht jeden müden Sportler munter. Nach ihrem Gewinn der 77. WARNEMÜNDER WOCHE geht es für einige Tage zurück ins heimische Segelrevier nach Málaga, zur Erholung, bevor sie für die Weltmeisterschaft Ende Juli in Travemünde um den höchsten Platz auf dem Treppchen kämpfen werden. „An morgen denken wir erstmal gar nicht, wir konzentrieren uns auf das Jetzt und Heute.“, fügen die beiden nochmals ganz bescheiden und irgendwie auch typisch spanisch hinzu.

Mecklenburg-Vorpommern stark vertreten

Von den 60 startenden 420ern kommen 18 aus MV. Das Bundesland repräsentiert sich also stark in der international sehr beliebten Jugendbootsklasse. Ole Blumenthal und Heinrich Hoder aus Rostock konnten ihre Leistung im Vergleich zum letzten Jahr steigern und sind mit einem 7. Platz das beste Team aus der Region. Auf Rang 8 liegen Pauline Schranck und Nele Lemcke vom Warnemünder Segel-Club. Die Schützlinge von Landestrainer Eckart Schulz haben so eine gute Grundlage für die anstehende Internationale Deutsche Meisterschaft geschaffen, welche Ende September ebenfalls in Warnemünde stattfinden wird.

© Pepe Hartmann-7451
© Pepe Hartmann 

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