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Klassenplanung abgeschlossen, Ausschreibung in den Startlöchern

02.02.2017

Peter Ramcke, als Hauptwettfahrtleiter sozusagen der Regisseur der Choreographie auf dem Wasser, zeigt sich mit seinem Planungsstand zufrieden: „Die 80. WARNEMÜNDER WOCHE verspricht spannende Wettfahrten und wir sind froh, dass wir schon fast alles festgezurrt haben“, erklärt der PRO. „Natürlich sind wir auch noch offen für weitere Klassen, aber das bisherige Programm ist schon ein Pfund“, ergänzt er.

Peter Ramcke (r.) freut sich auf das Jubiläum und betont immer wieder, dass die Flut an Aufgaben immer nur »gemeinsam« zu bewältigen sei

© Klaus-Dieter Block
Gemeint sind neben der EM der 505er, der IDM der Seesegler, dem Deutschland-Cup der Topcats und dem Laser Europa Cup auch die Seebahnen, wie z.B. die hanseboot Rund Bornholm, sowie Ranglistenregatten vom 1. bis zum 9. Juli 2017 in Warnemünde. Die Veranstaltung geht mit dieser Klassenpolitik konsequent den Weg weiter in Richtung Internationalisierung und bindet die Hansestadt Rostock und die regionalen Vereine zielstrebig mit ein. „Wir wollen ganz klar so wie schon im letzten Jahr auf die Segler zugehen und auf dem Wasser die Qualität weiter steigern. Auch an Land werden wir uns weiter bemühen, dass wir den Charme der Veranstaltung beibehalten, obwohl wir weiter an der Logistik pfeilen“, verspricht Peter Ramcke. Auch die neue Ausschreibung kommt im Februar.

Der PRO freut sich zudem, dass eine sehr erfahrene Wettfahrtleitung wieder in das Team einsteigt. „Ein alter Partner ist sozusagen wieder an Bord.“ Gemeint ist die Gruppe Enthusiasten um Egbert Swensson und Jörn Borowski vom Rostocker Yachtclub. Eine exklusive Teamvorstellung und eine eigene Sichtweise auf die WARNEMÜNDER WOCHE aus der Feder des ROYCs erwartet die Leser dann in der kommenden Ausgabe.

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„Wir wollen auf die Segler zugehen“

Das dritte Jahr in Folge reiht sich auch die Segel-Bundesliga wieder in den Reigen der WARNEMÜNDER WOCHE ein – auf ausdrücklichen Wunsch einiger sportlicher Vertreter der Hansestadt, die sich in das Format verliebt haben. Nachdem vor zwei Jahren bereits die 1. und 2. Deutsche Segel-Bundesliga ihre jeweiligen Spieltagssieger vor dem Teepott in Warnemünde krönten und im letzten Jahr im Segelstadion die heißen Jungspunde der Junioren-Liga ihre Klingen kreuzten, wird vom 1. bis zum 3. Juli erfreulicherweise die 2. Segel-Bundesliga vor der Mittelmole und dem prall gefüllten Strand aufkreuzen. Ein Heimspiel ist das in diesem Fall vor allem für die lokalen Player, denn das ASVW Segel-Bundesliga Team, welches den Segelstandort der Hansestadt seit 2014 vertritt, schaffte seinerzeit den Aufstieg in die 2. Segel-Bundesliga. Dabei gehen die besten Segler Rostocks seither für den Akademischen SegelVerein Warnemünde (ASVW) an den Start. Der Verein diente als Klammer, als Namensgeber also, um gemeinsam zu agieren. Ursprünglich kommen die Sportler aus diversen Clubs der Hansestadt. Die Kadergröße ist mit rund 14 Aktiven über die Jahre relativ konstant geblieben, die Mitglieder hingegen tauschten sich nach und nach immer mal wieder aus. „Wir sind alles Segler, die Leistungssport auf höchstem Niveau betrieben haben, waren aber aus verschiedenen Gründen ein paar Jahre nicht mehr aktiv in der Regattaszene vertreten. Das neue, publikumswirksame Format der Segel-Bundesliga hat uns aber alle gepackt, sodass wir motivierter denn je in die Wettkämpfe gehen“, erklärt Alexander Willsch, der zum Ende der ersten Saison quasi „eingekauft“ wurde, um den Klassenerhalt zu sichern.
 

vom 7. bis 15. Juli 2018