Aktuelles | news

Home
 

Neue Marketingleitung für die WARNEMÜNDER WOCHE

25.02.2013

Die neue Verantwortliche für Marketing und Sponsoring der WARNEMÜNDER WOCHE Ulrike Nehls im Interview mit der Segler-Zeitung über ihre neue Aufgabe, Ziele und das Segeln an der Warnowmündung.

Ulrike Nehls auf einem Überführungstörn von Stockholm nach Kiel

S-Z: Wie kommt eine "Hamburger Deern" nach Rostock Warnemünde?


Ulrike Nehls: Gebürtig stamme ich ja aus Rostock, habe hier aber 1993 die Segel gestrichen und war unterwegs. Ich war auf Reisen im Ausland, habe in Berlin, auf Rügen und Mallorca und viele Jahre in Hamburg gelegt. Dort habe ich 2006 meine Agentur "la consultora" gegründet. Zum Jahresbeginn 2011 bin ich aus familiären Gründen nach Rostock zurückgekehrt.


S-Z: Wie ist Ihr Kontakt zum WSC zustande gekommen?

Ende des vergangenen Jahres bekam ich von einem Bekannten, der ebenfalls im Wassersport-Bereich beruflich aktiv ist, die Nachricht, dass sich der WSC in diesem Bereich neu aufstellen möchte. Daraufhin traf ich mich mit Mathias Thom, dem Verantwortlichen für die WARNEMÜNDER WOCHE, und wir sind uns schnell einig geworden, dass wir diese Partnerschaft zwischen Agentur und Verein eingehen wollen. Die Verträge sind frisch unterzeichnet und jetzt kann es losgehen!


S-Z: Das Marketing der WARNEMÜNDER WOCHE wurde bisher von der Stadt Rostock ausgeführt. Sie sollen die Regattaveranstaltung ab sofort selbst vermarkten. Werden Sie im Marketing der WARNEMÜNDER WOCHE neue Wege beschreiten?

Dies wird in Teilen sicher nötig sein. Allerdings betrifft das zunächst in erster Linie das „Innen-Marketing“, sprich die Darstellung und Vernetzung innerhalb Rostocks und der einzelnen Verantwortlichen. Mit einem neu errichteten Fundament kann die WARNEMÜNDER WOCHE dann auch anders nach außen auftreten und sich entsprechend vermarkten. Die Darstellungs- und Wahrnehmungsqualität hat durchaus noch Spielraum.


S-Z: Werden Sie die WARNEMÜNDER WOCHE von der Hanse Sail sauber trennen oder gibt es Schnittmengen für eine Zusammenarbeit?

Unabhängig davon, dass sich die WARNEMÜNDER WOCHE in grundlegenden Bereichen von der Hanse Sail abnabeln wird, sind Synergien in der Organisation durchaus positiv zu sehen. Zwei maritime Highlight-Veranstaltungen dieser Größenordnung innerhalb einer Stadt bilden in jedem Fall Schnittmengen, die genutzt werden können. Hierzu werden in den kommenden Wochen Gespräche laufen, um genau diese Punkte klar zu definieren und die anderen Bereiche stärker von einander zu trennen.


S-Z: Wollen Sie die Marke WARNEMÜNDER WOCHE schärfen und im Markt neu positionieren?

Ja, dies ist auf mittelfristige Sicht eindeutig ein Ziel. Das Profil der WARNEMÜNDER WOCHE, die sich aus dem wassersportlichen Teil mit den Segelregatten, Drachenboot- und Waschzuberrennen sowie dem landseitigen Sommerfest und einem Beachhandballturnier zusammensetzt, muss geschärft werden. Auch hierzu laufen die Gespräche mit den verschiedenen Verantwortlichen, um konzeptionell ein stärkeres gemeinsames Dach zu entwickeln, das künftig auch für eine größere überregionale Reichweite sorgt.


S-Z: Sehen Sie in den anderen Regatta-Veranstaltungen wie der Travemünder Woche oder der Kieler Woche eine Konkurrenz oder eher Synergien, von denen auch die WARNEMÜNDER WOCHE profitieren kann?

Ulrike Nehls: Hier bin ich ein klarer Verfechter von partnerschaftlichem aber selbständigem Miteinander. Sowohl aus Kiel als auch Travemünde kenne ich viele Verantwortliche. Ich denke nicht, dass es in irgendeinem Sinne ist, die Veranstaltungen als bitterböse Konkurrenz zu etablieren. Nichts desto trotz ist natürlich jede der drei großen Veranstaltungen darauf bedacht, ihre Potenziale zu nutzen und entsprechend im eigenen Sinne auszubauen. Da sehe ich aber auch keine Schwierigkeiten, solange alle fair miteinander umgehen. Synergien zu nutzen, die vor allem den Aktiven auf dem Wasser zu Gute kommen, ist von meiner Seite aus gern gesehen!


S-Z: Sehen Sie Alleinstellungsmerkmale der WARNEMÜNDER WOCHE?

Aber natürlich: Die WARNEMÜNDER WOCHE ist das größtes Sportereignis in Mecklenburg-Vorpommern; ohne Revierfahrt haben wir das wunderbare Segelrevier der Mecklenburger Bucht vor der Haustür; die immer wieder herausfordernde Langstreckenregatta hanseboot Rund Bornholm ist fester Bestandteil der Veranstaltung; mit den Side-Events Drachenboot- und Waschzuberrennen, Beachhandball und dem Sommerfest innerhalb Warnemündes sowie der exklusiven Location Yachthafenresidenz Hohe Düne für die größeren Bootsklassen hat die WARNEMÜNDER WOCHE ein großartiges Potenzial.


S-Z: Wo wollen Sie mit der WARNEMÜNDER WOCHE in einem Jahr stehen?

Für 2014 wollen wir die einzelnen Bereiche der WARNEMÜNDER WOCHE stärker vernetzen und mehr in Zusammenhang setzen. Die Highlights und die verschiedenen Aktivitäten sollen gleichmäßig verteilt und so die Laufwege innerhalb Warnemündes entsprechend interessant gestaltet werden. Außerdem sollen für Sponsoren die Darstellungsformen attraktiver werden. Das wird in der Kürze der Zeit zur diesjährigen WARNEMÜNDER WOCHE gar nicht alles umzusetzen sein, aber in den Folgejahren soll das besondere Flair des Ostseebades und des hiesigen Angebotes gefördert und kommuniziert werden. 


S-Z: Wie ist Ihre Beziehung zum Segelsport? Kennen Sie das Revier Rostock Warnemünde?

Ich bin selber aktive Regattaseglerin, auch wenn ich das Revier unmittelbar vor der Haustür nur begrenzt bisher für mich erschlossen habe. Ich hoffe aber, dass sich das ändert und ich jetzt auch hier öfter aufs Wasser komme.


Dieser Artikel erschien in der 02-13 Ausgabe der Segler-Zeitung.

Ein weiteres Interview über Ulrike Nehls als Marketingleitung der WARNEMÜNDER WOCHE erschien im Stadt-Kulturmagazin 0381 und kann hier eingesehen werden.

Kontakt:

la consultora | marketing + kommunikation
Ansprechpartnerin: Ulrike Nehls
Oldendorpstr. 16
18059 Rostock
Telefon: 0381 - 444 55 408
E-Mail: hello@laconsultora.de
Internet: www.laconsultora.de
 

vom 6. bis 14. Juli 2019