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Vorstellung der Machbarkeitsstudie für Olympische Sportanlagen auf der Mittelmole

10.12.2014

Vorstellung der Machbarkeitsstudie für Olympische Sportanlagen auf der Mittelmole

Die Machbarkeitsstudie, welche am 10. Dezember 2014 im Rostocker Bürgerschaftssaal den rund 40 anwesenden Gästen und Journalisten vorgestellt wurde, sei kein Plan, wie verfahren werden sollte. Es ist eine Studie, die mithilfe einer Lenkungsgruppe in den vergangenen Wochen und Monaten ergeben hatte, dass Rostock sich als Austragungsort für die Segelwettbewerbe im Jahr 2024 oder 2028 eignen würde, wenn die genannten Punkte auf der Mittelmole umgesetzt werden würden. Ein genauer Plan könne erst viel später und vor allem nur unter der Berücksichtigung und Einbeziehung der Bevölkerung entstehen.

"Wir können Olympia!"

Durfte bei der Zukunftsvision der Mittelmole, welche auch die WARNEMÜNDER WOCHE betreffen würde, nicht fehlen: Vorsitzender des WSC Hans-Jürgen Bohn (r.)

© Gesine Schuer

Die 32 Millionen Euro, welche nötig sein, um Warnemünde „olympiafein“ zu machen sind dabei als Diskussionsgrundlage zu sehen. Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling bekräftigte bei seinem Impuls einmal mehr, wie sehr sein Herz für den Segelsport schlägt und wie wichtig es bei dieser Olympiabewerbung sei, dass aus Sicht der Stadt Kontinuität eintrete. Das Gründen des Rostocker Regatta Vereins, die Einstellung eines hauptamtlichen Mitarbeiters für die WARNEMÜNDER WOCHE im Büro Hanse Sail sowie die finanzielle Bezuschussung der Veranstaltung und die Beschäftigung von Trainern – all dies seien Wege, die langfristig auf ein Ziel hinarbeiten. „Rostock hat eine Verantwortung über den Entscheidungstermin des DOSB hinaus und bekennt sich klar für den Segelsport. Mit der Mittelmole haben wir etwas Einzigartiges in der Hand“, so Methling. Geschäftsführer der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Reinhard Wolfgramm, stellte die Studie vor und verwies ebenso darauf, dass von nun an die breite Masse für Olympia begeistert werden sollte. Bei der Studie seinen vor allem die Schwachstellen der letzten Bewerbung für die Spiele 2012 ausgemerzt worden. Pressesprecher der Hansestadt, Ulrich Kunze, fügte hinzu, dass der Auftrag der Bürgerschaft an den Oberbürgermeister ebenfalls beinhalte, dass ab dem Frühjahr 2015 die Rostocker Bürger zur Olympiaplanung befragt werden sollen. Ein positives abschließendes Statement kam auch aus Wirtschaftskreisen. IHK-Hauptgeschäftsführer Jens Rademacher bekräftigte, dass durch den kürzlich getroffenen Vollversammlungsbeschluss die Wirtschaft geschlossen hinter einer Bewerbung stünde.

Gesammelte Pressemitteilungen der Hansestadt zum Thema finden Sie hier.

Das Podium zur Vorstellung der Machbarkeitsstudie: R. Wolfgramm (RGS), T. Haverland (LSB), R. Methling (OB), R. Zimlich (WIRO), A. Prechtel (Ortsbeirat Warnemünde)

© Gesine Schuer

Die Machbarkeitsstudie im Detail finden Sie hier.

 

vom 7. bis 15. Juli 2018